Künstler-Informationen

INFO 1:    Richard Bargel
INFO 2:    Richard Bargel & Dead Slow Stampede
INFO 3:    Family Business: Richard Bargel & Fabio Nettekoven

INFO 1: Richard Bargel

RichardBargel2012_Foto_MEYERORIGINALSRichard Bargel ist einer der wenigen innovativen deutschen Bluesmusiker von Rang und wurde bereits zweimal mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet und erhielt zwei weitere Nominierungen. Seit 1970 unterwegs, zählt er längst zu den Blues-Ikonen. Zudem ist er als Schauspieler, Autor, Sprecher und Komponist von Film-Musik tätig.

Richard Bargel tritt als Solo-Künstler, im Duo oder mit seiner Band "DEAD SLOW STAMPEDE" auf. Dabei begleiteten ihn FABIO NETTEKOVEN  (Gitarre), GEERT ROELOFS (Schlagzeug) und JO DIDDEREN (Kontrabass).

Der anerkannte Maestro der Slide-Gitarre spielte fast alle großen Festivals, tourte quer durch Europa, arbeitete in den USA und mit renommierten Kollegen wie Charlie Musselwhite, Freddy Koella (Willy DeVille/Bob Dylan), Paul Shigihara (WDR-Big Band), Klaus Major Heuser (Ex-BAP), Little Willie Littlefield, Big Jay McNeely u.v.a. zusammen. So gab er in 2007 ein viel beachtetes Duo-Konzert mit dem amerikanischen Blues-Großmeister und Grammy-Gewinner Charlie Musselwhite, das vom Deutschlandfunk live mitgeschnitten und ausgestrahlt wurde. Seine legendären „Talkin´Blues Shows“ (von 1992 bis 2000), die Bargel wöchentlich in Köln mit Stargästen wie Luther Allison, Johnny Copeland, Phil Upchurch, Götz Alsmann u.v.a.m. veranstaltete, sind auch heute noch im kollektiven Musikgedächtnis der deutschen Bluesszene tief verankert.

Bargel ist ein innovativer Songwriter und Bluespoet par excellence. Er besitzt die Ausdruckkraft und Integrität die großen Bühnenkünstlern zueigen ist. Sein eigenwilliges und authentisches Spiel auf der Slide-Gitarre und seine anspruchvollen Eigenkompositionen haben ihm internationale Anerkennung eingebracht. On Stage zelebriert er den Blues mit ungeheurer Intensität, starker Bühnen-Präsenz und magisch-rauher Bass-Stimme.

INFO 2: Richard Bargel & Dead Slow Stampede

tl_files/RichardBargel/Pressefotos/Pressfotoh_bargel_band_2015.jpgSeit über vier Jahrzehnten beweist die deutsche Blues-Ikone stets auf´s Neue, warum er zu den Besten im Lande zählt. Sein 2014 veröffentlichtes Album „It`s Crap!“ wurde prompt für den JAHRESPREIS DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTEN- KRITIK nominiert. Für Richard Bargel, der bereits zwei mal mit dem begeehrten Kritikerpreis ausgezeichnet wurde, ist dies nunmehr auch die zweite Nominierung! Einhellig auch die Meinung der Presse: Rock-, Blues- Jazz-, Folk- und Worldmusic-Magazine ließen es an Superlativen für die Scheibe nicht fehlen.
Die Einmütigkeit der Magazine aller Stilrichtungen zeigt, wie breitgefächert der Maestro und seine Band musikalisch aufgestellt sind. Bei ihren Konzerten gehen sie mit elektrischen, sowie akustischen Slide- und Labsteel-Gitarren, mit Mandoline, Banjo, Kontrabass und Schlagzeug allem zu Leibe, was sich unter dem Begriff „Americana“ fassen lässt. Langeweile ist da ausgeschlossen, auch deshalb, weil die Band gerne ihre eigenen Arrangements aufbricht und in spannende, funkensprühende Improvisationen eintaucht um jedem Konzert etwas Neues abzugewinnen.
Im Fokus ihrer mitreißenden Live-Auftritte steht das neue Album, an dessen Aufnahmen sich Koryphäen wie US-Blues-Gigant und Grammy-Gewinner CHARLIE MUSSELWHITE und Gitarrist FREDDY KOELLA (Willy DeVille / Bob Dylan) beteiligten.

Mit dem Kölner Gitarristen FABIO NETTEKOVEN, dem Schlagzeuger GEERT ROELOFS und dem Kontrabassist JO DIDDEREN, beide aus den Niederlanden, stehen Richard Bargel international erfahrene Musiker zu Seite. Gemeinsames Anliegen ist intelligente, anspruchsvolle Musik, aber nicht kopflastige Perfektion – die immer langweilig und bei Bargel auch kaum vorstellbar ist – sondern Musik, die Leib und Seele hat und „noch genug authentischen Dreck übrig lässt“, wie es ein Bargel-Kritiker einmal passend auszudrücken pflegte.

INFO 3: Richard Bargel & Fabio Nettekoven

FAMILY BUSINESS

Foto_MEYERORIGINALS_BargelFabio.jpgBargels neues Album, eingespielt mit seiner Band „Dead Slow Stampede“, ist für den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2014 nominiert worden. Nicht minder preisverdächtig ist das jetzt neu formierte Duo „Richard Bargel & Fabio Nettekoven“ mit dem die beiden Saitenkünstler der Band zeigen, dass sie auch ohne ihre Rhythmusgruppe faszinierende musikalische Welten erschaffen können. Interessant auch, wie hier zwei Generationen vortrefflich miteinander kommunizieren: Auf der einen Seite Richard Bargel, Urgestein der deutschen Blues-Szene und seit über 45 Jahren „on the road“ und auf der anderen Seite Fabio Nettekoven, in seinen früher Zwanzigern, aber schon ein ausgefuchster Saitenvirtuose und Multi-Instrumentalist.

Da drängt sich das Bild auf, hier hat der Pate seinen Nachfolger erkoren, den Enkel, der sich den Regeln der Autorität zwar noch beugen muss, aber längst eigene Ideen und Vorstellungen davon hat, wie er seine Welt gestalten will. In diesem Spannungsfeld zwischen der Abgeklärtheit und Altersweisheit eines erfahrenen Veteranen und der drängenden, übersprudelnden Kraft eines jungen Mannes spielen sich die kreativen musikalischen Dialoge zwischen Bargel und Nettekoven ab. Ein Profitgeschäft ist dies für beide Seiten – family business eben -  und erst recht für das Publikum.

Das vielschichtige Repertoire mit dem sich die beiden „Familienmitglieder“ erfolgreich von konkurrierenden Clans abheben, spielt sich im weiten Feld der „Americana“-Musik ab. Blues ist ihr finsteres Hauptgeschäft, doch sie dealen auch mit Folk, Rock, Country, Tex-Mex, Zydeco, Latino und europäischer Chanson-Tradition, heiße musikalische Handelswaren, mit denen der Pate seine originellen Eigenkompositionen schon immer zu würzen wusste.

Neben schwerem Geschütz, wie Dobro, E-Gitarre und Lap-Steel-Gitarre, verstehen sie es eben so gut mit Kleinkalibrigem, wie Mandoline, Banjo, Ukulele und anderen, zarter besaiteten Instrumenten ihrem Publikum den nötigen Respekt abzufordern, sie aber auch zu treuer Gefolgschaft zu bewegen. Da zahlt das Publikum gern und bereitwillig das Schutzgeld in einer Währung, die nicht erst gewaschen werden muss: begeisterter Applaus!